{Rezension} Susanne Fröhlich: Charlottes Welt

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Charlottes Welt
Geschrieben von Susanne Fröhlich
288 Seiten
Taschenbuch
Preis: 6,99€
Verlag: Fischer Verlage
Erscheinungsdatum: 7. Juli 2009

Inhalt:

Um Charlotte zu beschreiben, ist es hilfreich, einen Blick auf Geraldine zu werfen. Das ist einfach nicht so deprimierend: Geraldine ist hübsch, hat superreiche Eltern und alle Arten gängiger Unterhaltungselektronik, die mit dem Buchstaben »i« anfangen. Das alles ist und hat Charlotte nicht. Deswegen findet sie auch, dass Geraldine eine Kackbratze ist. Dummerweise ist die Kackbratze das beliebteste Mädchen der Klasse und hat gerade Einladungen für eine »Chill-out-Party« verteilt. Charlotte hat zwar nur durch Zufall eine abbekommen, aber das macht ja nichts. Konsequenz war noch nie ihre Stärke. Charlottes beste Freundin Maja ist umso konsequenter: »Wenn du da hingehst, kannst du mich mal!«, sagt sie. Und jetzt? (Fischer Verlage)

Erster Satz:
Ich heiße Charlotte.

Meine Meinung:
Ich bin in der Bücherei. "Hm, was lese ich? Ich bin einfach zu wählerisch. Ach egal, ich nehme das hier jetzt einfach mal mit."

Charlotte steht immer im Schatten der anderen Leute. Das findet sie jedenfalls. Und dann bekommt sie eine Einladung zu einer Party von einem reichen und hüschen und Einzelkind-Klischeehaften Mädchen. Und Charlotte muss sich natürlich total ändern. Sie braucht Strähnchen, einen neunen Bikini und wasnichtnochalles. Ihre beste Freundin Maja hat keine Einladung abgekriegt. Und ist jetzt sauer auf Charlotte. Ob man das wieder gerade biegen kann?

Charlotte ist das Sandwichkind und wird immer benachteiligt. Ihre Eltern sagen immer, was für ein toller Sohn denn Max ist oder Karl. Wenn die beiden irgendwelche Geschichten über sie erzählt oder gepetzt haben, durfte sie sich nicht verteidigen oder erklären, wie es war, sondern immer ihren Geschwistern geglaubt. Und das hat irgendwann genervt.

Außerdem war das Buch relativ langweilig. Ich habe immer überlegt: "Ach, ich lass es jetzt einfach bleiben. Es passiert sowieso nichts." Doch ich konnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren und auf den letzten 100 Seiten wurde es dann erfreulicherweise anders. Ich hatte nicht mehr das Bedürfnis aufzuhören und es ist richtig etwas passiert.

Wo ich schon zum nächsten Kritikpunkt komme: Eigentlich ist dauernd etwas passiert, trotzdem kam es mir so vor, als würde gar nichts passieren. Vielleicht liegt es daran, dass der Zeitraum, in dem das Buch spielt nicht so groß ist. Es ist bloß eine Woche.

Die anderen Protagonisten habe ich sehr gemocht. Vor allem Helen. Klug, kann hübsch sein und hilft anderen während einer Prüfung.

Die Protagonistin Charlotte leidet unter Eltern, die ihre Geschwister bevorzugen. Ich leide mit, weil ich mich darüber aufrege und es passiert zwar viel, aber irgendwie doch nicht.

Note: 
Ich bewerte mit Schulnoten: 3 (befriedigend)

Kommentare:

  1. Hallo Mila,

    hm, da hast Du, aber ein altes Buch ausgegraben oder? Eine Sub-Leiche möglicherweise?

    LG...Karin...

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    1. Nun ja, in unserer Bücherei gibt es auch etwas ältere Bücher :D

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  2. Das Buch kannte ich noch gar nicht, aber nach deiner Rezi werde ich es wahrscheinlich auch nicht lesen.. ;)

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    1. Ich auch nicht :D Ist halt so ein mittelmäßiges Buch...

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    2. Huhu,
      ich habe dich getaggt ( Hier kommst du zum dem Post ) und würde mich riesig freuen, wenn du mitmachen würdest!
      LG Lena ❥

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    3. Uii, danke :)

      Ich werde ihn bestimmt demnächst machen :)

      LG Mila

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  3. Hey (:
    Ich bin gerade beim Stöbern auf deinem Blog gelandet! Der gefällt mir wirklich gut :)
    Ich werde direkt mal als Leserin hier bleiben.
    Allerliebste Grüße, Jana!
    http://janaslesebaendchen.blogspot.de/

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