{Rezension} John Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama

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Der Junge im gestreiften Pyjama
The Boy in the Striped Pyjamas
Geschrieben von John Boyne
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit
272 Seiten
Taschenbuch
Preis: 7,95€
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2007

Inhalt:

Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht.

Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun.

Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt. (Fischer Verlage)

Erster Satz:
Eines Nachmittags kam Bruno von der Schule nach Hause und staunte nicht schlecht, als Maria, das Dienstmädchen der Familie, das den Kopf immer gesenkt hielt und nie vom Teppich aufblickte, in seinem Zimmer stand und seine Sachen aus dem Schranke in vier große Holzkisten packte, auch die ganz hinten versteckten, die nur ihm gehörten und keinen was angingen.

Meine Meinung:
Ich wollte seit langer Zeit mal wieder ein Buch von dieser Art lesen. Umso glücklicher war ich, als ich sah, dass es dieses Buch in unserer Bücherei gibt.

Eigentlich käme hier der Inhalt vom Buch, aber wie der Verlag bin ich der Meinung, dass man unwissend an das Buch hingehen soll.

Bruno ist neun Jahre alt und wenn er groß ist, will er Forscher werden. In dem Haus, wo sie wohnen, forscht er jeden Tag und es gibt immer etwas zu entdecken. Im anderen Haus gibt es nicht viel zu erforschen. Jedoch siet er eines Tages vom Fenster aus einen Bauernhof und will diesen finden.

Man sieht die Welt im Buch durch seine Augen. Mit seiner kindlichen Naivität. Er passt perfekt hinein.

Die anderen Charaktere wurden auch sehr sehr gut getroffen. Der Vater - ganz typisch für seinen Beruf dieser Zeit. Die Mutter - typisch unsicher. Die Schwester - groß und weiß über alles Bescheid.

Das Buch ist packend geschrieben und ich wollte es keine Sekunde weglegen. Ein bisschen enttäuscht war ich vom Ende. Das Buch hätte auf jeden Fall Heulpotenzial gehabt, aber da hat noch ein bisschen was gefehlt.

Als ich fertig war mit Lesen, war ich trotzdem so begeistert, dass ich mir auf YouTube den Film angeschaut habe. Und auch der Film ist richtig gut. Vieles war, wie ich mir es vorgestellt habe. Und das Beste: Manche Gespräche waren exakt wie im Buch.

Solche Bücher muss man gelesen haben. Vor allem heutzutage, wo man sich das nur schwer vorstellen kann.

Ich kann Der Junge im gestreiften Pyjama nur weiterempfehlen. Man kann sich sehr gut in die Welt hineinfühlen. Vor allem am Schluss.

Note: 
Ich bewerte mit Schulnoten: 1 (sehr gut) bis 2 (gut)

Kommentare:

  1. Ich hab den Film in den Osterferien gesehen, weil wir den mal in Reli angeschaut, aber nie zu Ende geguckt haben (Ich zitiere den Lehrer: "Das Ende ist euch überlassen" :D).
    Den Film finde ich gut, aber mich bringen solche Themen einfach mega ins Nachdenken und ziehen mich auch etwas runter. Diese Zeit ist einfach so schrecklich gewesen.

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    1. Nachdenklich macht nicht nur der Film...

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  2. Toller Beitrag, sehr schöner Blog. Ein Buch, das schon eine ganze Weile auf meiner Wunschleseliste steht. Danke, dass du mich dran erinnert hast. :)

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  3. Ich hab damals den Film gesehen und fand ihn wirklich bewegend.

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  4. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezension auf meinem Blog verlinkt habe. Du kannst es dir HIER anschauen.

    Alles Liebe, Nelly

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    1. Nein, ganz im Gegenteil. Dankeschön :)

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