{Rezension} Kevin Brooks: iBoy

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Diese Black Edition ist bei uns schon länger da gewesen, weil meine Schwester das mal zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Jetzt habe ich auch zu diesem Buch gegriffen, denn die Story klingt richtig gut!

iBoy // Geschrieben von Kevin Brooks // Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn // 320 Seiten // Klappenbroschur // Preis: 8,95 // Verlag: dtv // Erscheinungsdatum: 1. September 2013
Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy - ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen - mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …(dtv)

Als Tom eines Nachmittags von der Schule nach Hause läuft, wird ihm von einem Hochhaus aus ein iPhone an den Kopf geworfen. Er erwacht im Krankenhaus aus dem Koma und erfährt, dass nicht alle Teile des Handys aus seinem Kopf entfernt werden konnten. Jetzt hat er WLAN, kann ohne Handy telefonieren, weiß alles. Er hat sogar eine iHaut, die ihn vor Verletzungen schützt. Kurz: Er ist ein menschliches Smartphone mit vielen Apps.


Tom ist ein sympathischer Protagonist mit seinen kleinen natürlichen Zweifeln und auch Überlegungen, zum Beispiel, ob ihn seine Sandkastenfreundin auch als echte Freundin nehmen würde. Klar, dass er, als er erfährt, Lily wurde vergewaltigt, die Freundin rächen will.

Um gleich auf den Punkt zu kommen: Die Story ist DER HAMMER! Ich meine, ein iPhone, das jemandem auf den Kopf fällt und er dann zum Superhelden wird!?

iBoy ist spannend geschrieben, aber es gibt dennoch einen Kritikpunkt: Der Satzbau ist sehr komplex und ich musste nicht nur einmal einen Satz doppelt lesen. Vielleicht ist es auch Absicht, denn Tom, aus dessen Perspektive man die Erlebnisse sieht, ist nun schließlich alles. Auch ein Grammatik-Lexikon. Aber es war schon bisschen unangenehm.

Trotzdem war ich so gefesselt und wollte nicht aufhören zu lesen. Sogar beim Höhepunkt der Geschichte habe ich so mitgefiebert - mein Herz wollte sich gar nicht beruhigen ;-).
Das Erste was ich nach dem Beenden von iBoy gedacht habe, war: Grandios! Es war spannend bis zum Schluss und ja, es ist eine grandiose Geschichte.

Kommentare:

  1. Huhu,

    stimmt cooles Buch..hihi ich habe es noch in der normalen Fassung.

    Guten start in die Woche..LG..Karin...

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    1. Diese Fassung ist aber, glaube ich, auch ein bisschen älter schon ;-)

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    2. Stimmt!!

      LG..Karin...

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  2. Hey,

    das Buch klingt wirklich super und das schwarze Cover ist ja mal der Hammer!

    LG
    Sonja

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    1. Mir gefällt das Cover auch super ;-)

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  3. Wieder ein Buch, das toll klingt! Und ich mag das Design ;)

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