Das Haus der bunten Bücher: N ... N ... Neue R ... R ... Re ... Rezension: Dagmar Chidolue: Sugar

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Ich hoffe, ihr könnt euch noch an mein Interview mit Dagmar Chidolue erinnern. Wenn nicht, klickt hier. Sie hat mir nach dem Interview ein kleines Überraschungspäckchen geschickt, mit dem Buch "Sugar". Vielen Dank dafür! Im Folgenden erzähle ich euch, wie es mir gefallen hat. Viel Spaß!


Sugar // Geschrieben von Dagmar Chidolue // 320 Seiten // Taschenbuch // Preis: 9,95 // Verlag: epubli // Erscheinungsdatum: 13. April 2015

Benno – genannt Sugar – muss die achte Klasse wiederholen. Er weiß, was auf ihn zukommt … er hat ja dieses Handicap und bringt meistens kein Wort raus.
Gleich am ersten Tag in der neuen Klasse verliebt sich Benno in die schöne Michelle mit den dunklen Augen. Sie wird ihn bestimmt keines Blickes würdigen; er sieht auch nicht gerade aus wie einer, den die Mädchen anhimmeln. Muss er Michelle erst das Leben retten, damit sie ihn beachtet? Und heißt stark sein auch … Stärke zeigen? Selbst seinem autoritären Vater gegenüber?
Neben etwas schwierigen Lehrern, die jeder auf seine Art Bennos Problem handhaben, gibt es zum Glück auch noch Frau Ackermann, die weiß, wie man mit ihm umgehen muss. Und Lui, der in der Klasse ebenfalls eine Ehrenrunde dreht, hat anscheinend genug Selbstbewusstsein; das könnte anstecken. Was die beiden zusammen bei Abel, dem Sudhaus-Besitzer, erleben und wie sie mit dem Pfarrer der katholischen Kirche umgehen ... das muss erst einmal jemand nachmachen. Und dann ist da immer noch Michelle!
Eine Geschichte darüber, wie man Angst überwindet und die Zukunft – und vielleicht die Liebe – schon am Horizont leuchtet, locker, lakonisch und nicht ohne Humor von Benno selbst erzählt.
(epubli)

Im Verlagstext ist der Inhalt schon gut zusammengefasst worden, darum jetzt gleich zu meiner Meinung.

Ich möchte den Plot gar nicht groß bewerten, denn es ist eine wahre Geschichte, die Bruno Dagmar Chidolue selbst erzählt hat. Trotzdem wenige Worte: Die Verwandlung, die Sugar im Laufe der Geschichte hinlegt, ist echt erstaunlich.

Durch den bildlichen und angenehmen Schreibstil wird das noch hervorgehoben. Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, hat man es schon fertig gelesen und das liegt nicht nur an der geringen Dicke.

Man kann sich sehr gut in Sugar hineinversetzen, denn wenn er eigentlich was sagen will, liegt ihm alles auf der Zunge, doch dann kommt es nicht über die Lippen. Als Leser hat man bei vielen Büchern oft das Gefühl, "jetzt mach doch mal endlich hinne" und ja, das hatte ich auch bei Bruno. Aber genau das denkt er sich auch.
 

"Sugar" ist ein lesenswertes und besonderes Buch, auf das man sich einfach nur einlassen muss. Mich hat es insgesamt leider nicht übermäßig begeistert, es reicht nicht für eine Note 1, aber ich empfehle es trotzdem.

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