Recht schön – Linea Harris: Dunkle Legenden – Bitter & Bad

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Ich war beeindruckt, als ich von Hugendubel "Bitter & Bad" zugeschickt bekam: es war nämlich eine vorläufige, nicht redigierte Arbeitsfassung das Buch war zu jenem Zeitpunkt also noch nicht fertig. Nun denn, seit dem 3. April ist es auf dem Markt zu kaufen.

Dunkle Legenden Bitter & Bad // Geschrieben von Linea Harris // 368 Seiten // Klappenbroschur // Preis: 13,00 € // Verlag: Piper // Erscheinungsdatum: 3. April 2018

Jill arbeitet seit drei Jahren als Dämonenjägerin, doch in letzter Zeit laufen all ihre Aufträge schlecht. Sie hat ihre Magie nicht mehr unter Kontrolle und bei ihren Einsätzen ist es mehrmals zu Unfällen gekommen. Auch die Vampire und Werwölfe in ihrem Umfeld verhalten sich seltsam. Etwas scheint die Lebensenergie der übernatürlichen Wesen zu beeinflussen. Als Jill herausfindet, dass einige Vampire dem Wahnsinn verfallen sind und einen grausamen Mord begangen haben, macht sie sich auf die Suche nach der Ursache. Dabei kommt sie einer vergessen geglaubten Legende auf die Spur und stößt auf einen Feind, der gefährlicher ist als alles, was Jill bisher gekannt hat ... (Piper)

Ich bin ohne den Inhalt zu lesen an das Buch rangegangen und war bald gefangen von der Contemporary-Fantasy-Geschichte, denn mit Jill hatte ich eine sehr angenehme Zeitgenossin, der so vieles passiert.

Der Inhalt an sich ist allerdings nicht noch nie dagewesen: Mairas jagen (eine Art Dämonen), der kleine süße Kobold mit seinen frechen Sprüchen, das kennen wir doch irgendwoher.

Trotzdem habe ich den Schreibstil genossen und auch die Liebesgeschichte, die doch einen sehr großen Teil einnahm, war interessant. Die Tatsache, dass ich die vorhergehende Reihe "Bitter & Sweet" nicht gelesen hatte, störte überhaupt nicht, denn der Leser wird immer wieder aufgeklärt.

Allerdings hat es mich wahnsinnig gestört, dass die magischen Leute von den "Muggels" immer als Normalsterbliche redeten. Jetzt mal ehrlich, der Mensch geht doch immer von sich selber aus: Muggels sind keine Normalsterblichen, sondern entweder die Sterblichen oder die [hier ein geeignetes erfundenes Fantasywort einsetzen wie Muggel]. Aber sorry, kommt mir nicht mit "Normalsterblich"!

Eine schöne Fantasyliebesgeschichte, die mir zwar vielleicht nicht für immer im Kopf bleiben wird, weil sie nichts Neues ist, aber mir doch einige schöne Stunden beschert hat.

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