Das Haus der bunten Bücher: Ganz okay – Nica Stevens: Hüter der fünf Leben

Ganz okay – Nica Stevens: Hüter der fünf Leben

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Eine weitere Zusendung von Hugendubel – herzlichen Dank dafür! Diesmal ein Contemporary-Fantasy-Roman, das heißt, das Fantastische trifft in die reale Welt von uns ein und die Menschen wissen davon (zunächst) nichts. Ich liebe dieses Genre, darum viel Spaß mit meiner Rezension!

Hüter der fünf Leben // Geschrieben von Nica Stevens // 288 Seiten // Softcover // Preis: 11,99 // Verlag: CARLSEN // Erscheinungsdatum: 24. März 2017

Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften – und kommt ihm dabei gefährlich nahe … (CARLSEN)


Wie bereits erwähnt, liebe ich es, wenn die Fantasy-Elemente in unsere reale Welt eintreffen, denn das lädt zum Träumen ein: "Existiert das vielleicht wirklich?".

Vivien schien gar nicht so überrascht zu sein von Liams Geheimnis. Jeder andere würde an seinem Verstand zweifeln, aber sie hat es beinahe sofort akzeptiert. Nicht nur deshalb erinnerte mich der Aufbau der Story an die Twilight-Reihe von Stephenie Meyer. Da gibt es zum Beispiel noch die Parallelen zwischen dem leuchtenden Mal (HdfL) und der in der Sonne glitzernden Haut (T), was beide Jungs benutzen, um dem Mädchen ihre Andersartigkeit zu zeigen. Oder dass Besitzer des Mals aufhören zu altern oder dass es eine kleine Gruppierung gibt, die für gute Werte kämpft und bei "Twilight" eine kleine Gruppe, die sich "vegetarisch" ernährt.

Ich will Nica Stevens kein Plagiat vorwerfen, sondern nur darstellen, dass die Story leider ein bisschen 0815 ist. Es wäre auf jeden Fall noch Potenzial da gewesen, vor allem, was die Spannung betrifft. Die Fluchtszenen sollen wohl dazu animieren, aufgeregt am Buch zu kleben, aber mich hat es nicht gepackt, die Gefährlichkeit kam mir nicht deutlich genug rüber.

Doch finde ich es gut, dass es nur knappe 300 Seiten sind, wohingegen andere Fantasyromane mit dem gleichen Inhalt auf 500 Seiten gestreckt wurden. Zwar geht es nicht sonderlich in die Tiefe und verschiedene Sachen sind auch nicht gerade logisch (wie kann der Dachsbau nicht entdeckt werden und wie ist die Einrichtung möglich gewesen?), da wäre noch Luft nach oben, aber man wird nicht durch seitenlange unnötige Beschreibungen gelangweilt, weil auf so gut wie jeder Seite etwas passiert.

"Hüter der fünf Leben" sollte man blauäugig lesen. Es ist eine süße Fantasygeschichte für zwischendurch zur Ablenkung, aber nichts krass Durchdachtes.

Kommentare:

  1. Hach, das kam ja an meinem Geburtstag raus! :PPP (überhaupt nicht selbstbezogen, nee, ich doch nicht)

    Ich hatte heute einen sehr seltsamen Traum, in dem du gestorben bist und deine Eltern deinen Blog weitergeführt haben (warum auch immer, ich kenne deine Eltern ja nichtmal) deswegen musste ich jetzt grad wieder an deinen Blog denken.
    (Ja, ich lese immer noch mit, auch wenn ich mich nicht zu Wort melde)

    Ich hoffe natürlich, dir geht's so weit gut? ;-)

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    1. WTF?! Ich bin nicht tot, ganz im Gegenteil , mir geht es super. Tatsächlich habe ich schon seit längerer Zeit nichts mehr gebloggt, weder auf milainternational noch hier 🙉 - mein deutsches Leben hat mich die letzten Wochen sehr gefordert und wird es nach den Osterferien auch weiter tun ...

      Und dir geht es auch gut?

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    2. Träume sind einfach merkwürdig... ~ich hab schon viel schlimme Dinge geträumt.

      Joa, komme halt auch kaum zum Bloggen...

      Osterferien haben auf mich keinen Effekt hier ;_;

      Das Leben hier ist aber soweit in Ordnung.

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    3. *viel schlimmere Dinge, wie auch immer...

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    4. Da stimme ich dir zu.

      Kenn ich.

      Hm, auf mich schon, aber ich krieg nichts auf die Reihe gerade ...

      Hier auch.

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